ästhetische Medizin

- sexy Haut ... gesund, haar- und faltenfrei

Wir befinden uns seit 12 Jahren mit der "Praxis für dauerhafte Haarentfernung" in der Sportmühle Hilden. Zentral gelegen, eigene Parkplätze und seit vielen Jahren als Gesundheits- und Fitness Zentrum bekannt, sind dort viele Kunden aus Düsseldorf, dem Kreis Mettmann (Ratingen, Velbert, Erkrath, Haan, Langenfeld), aber auch aus Solingen, Remscheid und Wuppertal.
Wir führen Laser-Haarentfernung (unerwünschter Haarwuchs) durch. Aber auch Nadelepilation (Elektro-Epilation), Behandlungen bei Besenreisern, Couperose, Pigmentstörungen, zur Bindegewebsstraffung und gegen Akne durch. Auch in der ästhetischen Medizin gehen wir Ihnen "unter die Haut" - da, wo's wirkt!

Carboxytherapie - unser Ästhetik-Geheimnis - eine altbewährte Therapie neu entdeckt. Natürliches Quellgas statt modischer Kunst- und Giftstoffe …

Carboxy-Therapie verbessert Durchblutung und Hautbild

In Brasilien, oft Vorreiter in Sachen ästhetischer Medizin, erfreut sich seit einigen Jahren eine neue Therapie großer Beliebtheit: die Carboxy-Therapie. Hierzulande befindet sich die Behandlung mit Kohlendioxid zwar noch in den Kinderschuhen, dürfte aber bald populärer werden.

Die Carboxy- oder auch Kohlendioxid-Therapie ist eine einfache, neue, aber auf alten Wurzeln basierende Therapie. Das Verfahren ist verwandt mit der Mesotherapie, hat aber ein anderes Wirkprinzip. Es besteht aus Injektionen mit medizinischem CO2, das mit feinen Nadeln in die Haut gespritzt wird. Die Therapie wird seit über einem Jahrzehnt in Südamerika, vornehmlich Brasilien, für kosmetische Zwecke eingesetzt und erlebt dort einen regelrechten Hype. Im europäischen Raum spielt die Therapie, wohl auch wegen fehlendem Interesse der Industrie, eine untergeordnete Rolle. Die Methode basiert auf dem Bohr-Effekt. Er besteht darin, dass die Bindungskraft von Sauerstoff an Hämoglobin mit steigender CO2-Konzentration oder sinkendem pH-Wert im Blut oder Gewebe abnimmt. Diese geringere Affinität bewirkt, dass Hämoglobin den gebundenen Sauerstoff in oberflächlichem Gewebe und Muskeln besser abgibt. Führt man dem Gewebe also CO2 zu, wird durch einen sofortigen Effekt Sauerstoff an das Gewebe abgegeben. In einem zweiten Prozess wird das zugegebene CO2 in Verbindung mit Wasser durch die Carboanhydrase in Bicarbonat und H+-Ionen umgewandelt.

Das Einspritzen von CO2 verbessert die natürlichen Lipolyse-Fähigkeiten des Körpers.

(CO2 + H2O -> H+ + HCO3-). Die H+ Ionen machen das Gewebe sauer und verstärken somit noch den Bohr-Effekt. Bei wiederholten Anwendungen kommt es zusätzlich zu einer dauerhaften Neo-Angiogenese im Gewebe. Die ersten wissenschaftlichen Versuche zum Neo-Angiogenese-Effekt von CO2 erfolgten in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. (Nach Injektion von CO2 in das Bein eines Frosches kam es zu starker Vasodilatation und zur Entstehung neuer Kapillaren). CO2 hat also einen starken gefäßerweiternden Effekt. Diese geweiteten Gefäße ermöglichen einen stärkeren Blutfluss zum Gebiet. Dieses bedeutet wiederum mehr Sauerstoff für das behandelte Areal. Außerdem verhindert die bessere Versorgung mit Sauerstoff, dass sich Flüssigkeit zwischen den Zellen staut. Ein weiterer Effekt: Kohlendioxid kann mechanisch Fettzellen zerstören.

Diverse Indikationen Die Einsatzmöglichkeiten ästhetischer Carboxy-Therapie lassen sich in 2 Hauptgruppen unterteilen:

1. Fett-/Cellulite-Behandlung und die Behandlung von Dehnungs- bzw. Schwangerschaftsstreifen. Hier erfolgt die Injektion tief.

2. Behandlung von Alterserscheinungen an Gesicht und Händen und von dunklen Augenringen. Hier zielt die Therapie auf Kollagen, Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Haut hin, die Anwendung erfolgt oberflächlich. Außerhalb der ästhetischen Medizin wird die Carboxy-Therapie für weitere Indikationen schon lange eingesetzt. Zum Beispiel für Durchblutungsstörungen, Ulcus Cruris, Rheuma und weitere Erkrankungen. Eine erste brasilianische Studie aus 2008 konnte zeigen, dass es bei wiederholter Anwendung von oberflächlichem CO2 zu einer Steigerung des Kollagen-Umsatzes mit nachfolgender Neuanordnung der Kollagenfasern kommt. Hinter diesem Mechanismus wird einerseits ein Trauma mit einsetzendem Heilungsprozess der Dermis vermutet, andererseits kommt es durch die zunehmende Neo-Vaskularisation zu einer verbesserten Heilungsphase mit hierdurch zunehmender Bereitstellung von „heilenden" Substanzen und Wachstumsfaktoren. Beides führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Hautstruktur des behandelten Areals. Neben diesen langsam aufbauenden Procedere gibt es aber auch einen Soforteffekt, der für die momentane Beliebtheit der Therapie in brasilianischen Schönheitspraxen verantwortlich ist. Durch die sofortige und lang anhaltende Vasodilatation und gesteigerte Abgabe von Sauerstoff ins Gewebe erscheint das behandelte Gebiet rosig und frisch. Dies macht sich vor allem im Bereich um die Augen positiv und sofort bemerkbar. Man sieht für mehrere Stunden absolut erholt und rosig aus. Die Auffrischung sieht absolut natürlich aus und bleibt meist gänzlich ohne Nebenwirkungen. Im Partyland Brasilien ist es deshalb en vogue sich vor größeren Events oder einfach nur vor dem Wochenende nach einer harten Woche auffrischen zu lassen. In der Anwendung gegen Fettzellen kommt es unter anderem zur Aktivierung der Druck-Rezeptoren im Fettzellgewebe mit anschließender Verbesserung des Lipolyse-Cascading. Hierdurch verbessert CO2 die natürlichen Lipolyse-Fähigkeiten des Körpers in injizierten Bereichen. Die gesteigerte Durchblutung durch den Bohr-Effekt tut ihr übriges.